CHRISTA ABEL                                                                                                                                                                

Praxis für Psychotherapie


DIE AKZEPTANZ- und COMMITMENT THERAPIE (ACT)

Die Akzeptanz-und Commitment- Therapie (ACT-  Therapie; ausgesprochen, wie das englische Wort "act") gehört zu den verhaltenstherapeutischen Therapiekonzepten der neueren Form.  Das übergeordnete Ziel dabei ist, die Förderung der sogenannten "psychischen Flexibilität".  Dabei gilt es, unerwünschte Gefühle und Gedanken nicht zu bekämpfen, sondern sie zu akzeptieren und ihnen dadurch ihre häufig zerstörerische Macht zu nehmen.

Bild von Ashley Batz aus Unsplash

"Menschen leiden. Sie kämpfen mit psychischen Schmerzen: mit schwierigen Gefühlen und Gedanken, mit quälenden Erinnerungen, mit unerwünschten Impulsen und Empfindungen. Ihre Gedanken kreisen um diese Schmerzen, sie fürchten sich davor, sie versuchen sie wegzuschieben und sie verbringen ihr Leben in Angst, dass sie wiederkommen.

Menschen zeigen aber auch enormen Mut, tiefes Mitgefühl und eine bemerkenswerte Fähigkeit, ihr Leben in die Hand zu nehmen- manchmal unter schwierigsten persönlichen Voraussetzungen. Obwohl sie wissen, dass sie verletzt werden können, gehen sie das Wagnis der Liebe ein. Obwohl sie wissen, dass sie sterben werden, sorgen sie für ihre Zukunft. Obwohl sie scheitern können, kämpfen sie für ihre Ideale.

In der Akzeptanz-Commitment-Therapie geht es darum, wie man vom Leiden zum Leben kommt, zu einem reichen, selbstbestimmten, sinnerfüllten Leben- und das mit (nicht trotz) der eigenen Geschichte, mit all den Erinnerungen, mit der Angst und mit der Traurigkeit, die man manchmal in sich trägt." (Steven Hayes, Begründer der ACT Therapie)


Bild von Jeremy Thomas aus Unsplash

ACT wird bei einer Reihe von Störungen und Problemen sehr erfolgreich angewendet. ( z.B. bei Angststörungen; Depressionen; chronischen Erkrankungen, Suchtverhalten etc.)