"Es geht darum, vom Leiden ins Leben zu kommen – mit der eigenen Geschichte, mit der Angst und der Traurigkeit, die man manchmal in sich trägt. Psychische Flexibilität ist die Fähigkeit, mit Offenheit zu fühlen und zu denken, bewusst den gegenwärtigen Moment zu nutzen und das Leben in die Richtungen zu lenken, die für einen wichtig und wertvoll sind. Denn Vision ohne Aktion ist ein nur ein Tagtraum und Aktion ohne Vision ist ein Albtraum ". (Steven Hayes)
Vielleicht fragen Sie sich, wie sich eine Heilpraktikerin für Psychotherapie von einer psychologischen Psychotherapeutin unterscheidet?
Ein Heilpraktikerin für Psychotherapie und eine approbierte Psychotherapeutin haben zwei komplett unterschiedliche Ausbildungen absolviert. Eine approbierte Psychotherapeutin hat ein Psychologiestudium abgeschlossen und anschließend eine Psychotherapeutenausbildung mit Approbationsprüfung abgelegt. Dies geht über viele Jahre. Eine Heilpraktikerin für Psychotherapie hat eine Ausbildung an einem Lehrinstitut absolviert und eine erfolgreiche amtsärztliche Überprüfung abgelegt. Die Psychotherapeutin kann mit Krankenkassen abrechnen, dies kann die Heilpraktikerin für Psychotherapie in der Regel nicht.
Und worin besteht der Unterschied zwischen einer Heilpraktikerin für Psychotherapie und einer allgemeinen Heilpraktikerin ?
Die allgemeine Heilpraktikerin darf körperliche und psychische Erkrankungen behandeln.
- Diagnostik und Behandlung körperlicher Beschwerden (z. B. Schmerzen, Verdauungsprobleme, Hauterkrankungen)
- Einsatz naturheilkundlicher Verfahren (z. B. Phytotherapie, Homöopathie, Akupunktur)
- Arbeit mit psychischen Themen ist möglich
Die Heilpraktikerin für Psychotherapie ist ausschließlich auf die Behandlung psychischer Themen wie seelische Belastungen, Lebenskrisen oder innere Konflikte spezialisiert und arbeitet mit anerkannten psychotherapeutischen Methoden, wie sie auch von approbierten Psychotherapeutinnen angewendet werden.
- Begleitung bei seelischen Belastungen (z. B. Ängste, Depressionen, Lebenskrisen)
- Anwendung psychotherapeutischer Methoden (z. B. Gesprächstherapie, ACT, systemische Ansätze)
- Keine Behandlung körperlicher Erkrankungen
In meiner Praxis arbeite ich überwiegend verhaltenstherapeutisch mit der "Akzeptanz- und Commitment-Therapie (ACT)" und mit Elementen aus der „Systemischen Therapie".
Diese Methoden unterstützen Menschen dabei ein sinnerfülltes, selbstbestimmtes Leben zu führen – nicht trotz, sondern mit ihrer Geschichte, ihren Erinnerungen, Ängsten und Gefühlen.
ACT hilft dabei, inneren Druck zu lösen, Abstand von belastenden Gedanken zu gewinnen und sich dem zuzuwenden, was wirklich zählt: die eigenen Werten, Zielen und Stärken. Schon wenige Sitzungen können dabei helfen, Klarheit zu gewinnen und neue Handlungsräume zu erschließen. In einem geschützten und achtsamen Rahmen finden Sie die Ruhe, um sich Ihren Themen zuzuwenden und Antworten auf Ihre persönlichen Fragen zu entdecken.